Dasselbe auf Deutsch The same in English

Jaén, 20. Dezember 2002

Liebe Freunde,

nun ist es ja wirklich schon wieder eine Ewigkeit her, daß wir Euch aus Peru berichtet haben. Wir haben Euch aber nicht vergessen, waren nur sehr viel unterwegs und stark beschäftigt.

Haben wir Euch wirklich seit wir in München waren, nicht mehr geschrieben? Uff. Dann wird es aber höchste Zeit.

Weihnachtshamster

Andy und ich arbeiten seit Anfang Oktober, also seit unserer Rückkehr nach Peru für eine deutsche Firma, via Internet. Dazu haben wir uns gegenüber vom Radio ein kleines Zimmer angemietet, es als Büro eingerichtet und ein Netzwerkkabel vom Radio rüberverlegt, um die Internetanbindung mit zu benutzen. Paco, dem Radiodirektor und Ralph, Andys Nachfolger, kommt das auch nicht gerade ungelegen, da Andy auf diese Weise über das interne Netzwerk des Radios jederzeit erreichbar ist und schnell mal dem Ralph helfen kann, wenn's im Radio brennt.

Ende Oktober sind wir dann nach Cusco gefahren, wo wir zusammen mit Renate, einer deutschen, pensionierten Lehrerin, die auch über INES in Jaén in einem Kinderprojekt arbeitet, in dem kleinen Dorf Andahuaylillas unter Leitung des Jesuitenpaters Peter Hansen Exerzitien machen durften.

Andahuaylillas

Das war eine sehr schöne, ruhige Zeit. Der Ort Andahuaylillas liegt zwischen Cusco und Urcos (auf dem Weg nach Puno) in den Hochanden Perus auf 3000m, schon ganz nahe an den Gletschern. Touristisch hat der Ort nicht allzuviel zu bieten. Bekannt ist er nur durch die "Sixtinische Andenkapelle" aus dem 16.-17. Jahrhundert.

Die Die Kapelle innen

Sie wird von Reiseführern sehr gerne wegen ihrer Bemalungen mit der Sixtinischen Kapelle gleichgestellt, was wir aber nicht unbedingt bestätigen. Da haben wir in Marcapata schon eine viel schönere gesehen. Aber dazu später.

Nach den Exerzitien wollten wir eigentlich mit Peter Hansen zu seiner Gemeinde in Marcapata fahren, es hat sich aber kurzfristig die Möglichkeit ergeben, uns einer Gruppe anzuschließen und den Manú-Nationalpark kennen zu lernen. So haben wir Marcapata erst einmal hinten angestellt.

Der Ausflug in den Manú war dann wirklich ein Erlebnis! Der Nationalpark ist, wenn man nicht direkt hineinfliegt, von Cusco aus mit dem Auto und Boot in gut 2-3 Tagen (einfach und abhängig vom Wasserstand und Wetter) zu erreichen. Das heißt, der wirklich "geschützte" Teil. Der Nationalpark ist nämlich in drei Teile eingeteilt. Eine große Fläche ist einfach "nur" Nationalpark, ein anderer ist der "geschützte" Nationalpark und dann gibt es einen Bereich, wo man als Normalsterblicher nicht rein kommt. Der ist nur Forschern zugänglich und auch der größte Teil.

Wir sind am ersten Tag früh morgens in Cusco abgefahren, und waren mittags dann bei Erreichen einer der vielen Paßhöhen auf 3850m schon im Nationalpark. Aber eben in dem Teil, der zwar den Namen trägt, sonst aber scheinbar keinen weiteren Schutzvorschriften unterliegt. Ab dann ging's nur noch bergab. Die Vegetation veränderte sich von der dürren Hochlandumgebung in einen grünen und langsam auch dampfig werdenden Regenwald und wir verbrachten die erste Nacht hinter Mosquitonetzen auf einer offenen aber überdachten Terrassen-Plattform in der Nähe von San Pedro, auf 1700m.

Am nächsten Tag in aller Früh sind wir um 4 Uhr früh noch im Dunkeln mit Taschenlampen losgezogen, um bei Sonnenaufgang den "Cock-of-the-Rock"-Tanz der gleichnamigen Vögel zu bewundern. Wie die auf Deutsch heißen, können wir Euch leider nicht sagen. Steinhahn? Felshahn? Oder ganz anders? Auf jeden Fall sind das lustige Vögel mit einem knallroten Hals und Kopf, die im Halbdunkel ihren Balztanz aufführen.

Steinhahn im Nebelwald

Auf dem Rückweg zur Lodge haben wir dann noch viele andere Vögel, Schmetterlinge und die ersten Affen gesehen. Und dann ging der aktive Teil des Tages los: Wir durften radlfahren (ging abwärts, also nur laufenlassen), auf einem anschließenden Spaziergang vor dem Gewitter flüchten, haben eine Coca-Plantage besichtigt, wo wir mit Kriegsbemalung geschmückt wurden :-) und am Nachmittag, als die Straße aus war und es nur noch per Boot weiterging, haben wir eine kleine Schlauchbootfahrt/Rafting gemacht. Das war auch sehr lustig. Unterwegs haben wir wieder viele Vögel und auch schon die ersten Papageien gesehen.

Am Abend haben wir von unser nächsten Lodge aus noch einen Nachtspaziergang gemacht und dabei unsere ersten Bekanntschaften mit Tarantulas und Feuerameisen gemacht. Letztere beissen ganz schön. Besonders gemein ist es, wenn sie Dich am Hals (Heidi) oder unter der Hose (Andy) erwischen. Da war ein kurzer Strip in aller Öffentlichkeit unerläßlich, hihi.

Der nächste Tag war leider am Vormittag verregnet. So sind wir mit dem Boot (diesmal wirklich ein Boot und kein Schlauchboot) weiter flußabwärts gefahren und waren am späten Nachmittag in Boca Manú, dem "Tor" zum Nationalpark. Hier war auch ein Flughafen für alle die, die sich die ersten zwei Tage sparen wollten bzw. schneller wieder zurück wollten. Vor dem Dunkelwerden sind wir noch an einen kleinen See und Miguel, unser Guide, hat uns Kaimane von einem Katamaran (einfache Holzplattform auf zwei Schiffsrümpfen) aus gezeigt. Einen wollte er sogar fangen, er war ihm dann aber doch ein wenig zu groß und hätte ihm fast den Arm abgebissen!

Mittagessen auf dem Boot

Am nächsten Tag sind wir (mit dem Boot) in die "Zona reservada", den wirklich geschützten Bereich gefahren und haben Kaimane am Strand liegen gesehen, Affen in den Bäumen rumhüpfen und natürlich viele, viele Vögel und Papageien. Sogar einen Tucan haben wir gesehen. Beim üblichen Abendspaziergang bei Einbruch der Dunkelheit haben wir dann nochmal Affen gesehen und sind wieder mit einem Katamaran auf einen anderen See rausgefahren und der verrückte Miguel hat doch diesmal tatsächlich einen kleinen Kaiman gefangen!

Der Katamaran Schwarzer Kaiman

Am nächsten Tag hat es wieder geregnet. Trotzdem haben wir gleich in aller Früh beim Sonnenaufgang einen Waldspaziergang gemacht. Miguel hat uns wieder alles mögliche gezeigt: Pflanzen, Vögel, Käfer, Affen.

Schwarzer Spinnenaffe

Und nochmal sind wir auf den Katamaran, um diesmal die seltenen Riesenotter (schauen aus wie Seehunde) zu sehen, die in dem See wohnen. Das waren lustige Tierchen. Laut Miguel sind die aber gar nicht so ungefährlich. So haben wir uns dann auch recht weit entfernt von ihnen gehalten, auch um sie nicht zu stören. Mit den Ferngläsern war alles gut zu sehen. Wir waren danach alle klitschnaß (wegen dem anhaltenden Regen) und ich, Heidi hab mich in meinen Schlafsack verzogen, weil es auch recht kalt wurde. Der restliche Tag war dann wegen des Regens und der vom Fluß und vom See her überfluteten Wege recht ruhig. Wir haben geschlafen, gelesen oder einfach mit den Leuten der Gruppe, die recht bunt durcheinander gewürfelt war (2 Australier, 2 Holländerinnen, 3 USAler, 1 Engländer und wir), geratscht. Am späten Nachmittag, als die Sonne dann wieder raus kam und das Wasser etwas zurückging, sind wir mit dem Boot an einen Uferbereich gefahren, wo man baden darf. Und da war dann erst mal die große Schlammschlacht angesagt! Andy hat vom Miguel einen Riesenbatzen direkt ins Auge bekommen, worauf er erst mal überhaupt nix mehr gesehen hat, weil das gesamte Auge voller Dreck war. Da es aber "sauberer" Schlamm war und das Wasser auch sauber war, ist ihm zum Glück nach dem Ausspülen des Auges außer einer kleinen Reizung und dem Schrecken nix geblieben. Das heißt, nach 2 Wochen hat Sixto in Lima dann noch was von dem Schlamm in seinem Ohr gefunden. :-)

Unsere Gruppe

Die Bootsfahrt am nächsten Tag war ein Abenteuer. Der Fluß war über Nacht gute 2 Meter angestiegen und wir mußten uns zwischen jeder Menge Treibholz flußabwärts durchschlagen. Die Gegend war herrlich. Riesige Birkenfeigen (ficus), Kokospalmen, teilweise auch Bananenstauden, Zedern und riesige Zykropenbäume, die Riesen des Dschungels. Auf einen von diesen Riesen, dem Höchsten der Gegend, sind wir am Abend über eine hingebaute Eisentreppe hoch auf eine Plattform - ganz oben drin in der Baumkrone, auf guten 60m Höhe! Das war ein tolles Erlebnis. Von dort oben hatten wir einen wunderschönen Blick aufs Umland und den Flußlauf. Und das bei Sonnenuntergangsstimmung. *schön*

Aussichtsturm Sonnenuntergang auf dem Aussichtsturm

Da es der letzte Abend vor der Rückfahrt war, haben wir es mit Sangría und Tanz richtig krachen lassen.

Am nächsten Morgen waren wir zwar alle etwas müde, das war aber schnell vergessen, wie wir zu einem Aussichtspunkt kamen, an dem viele Papageien zu sehen waren. An dieser Stelle am Fluß hat die Uferböschung einen besonderen Lehm, den die Papageien zum Überleben brauchen, als Ausgleich für die Giftstoffe, die sie über verschiedene Samen aufnehmen. So kommen jeden Tag hunderte an die gleiche Stelle, um diesen Lehm aus der Böschung zu picken. Wir haben dieses Schauspiel von einem extra dafür gebauten und gut getarnten Boot aus beobachten dürfen. So viele schöne Papageien auf einem Fleck! Wir haben einmal gleichzeitig über 30 schöne rote Aras gesehen. Und vorher waren schon bestimmt genausoviele kleine grüne Papageien da.

Papagei-Beobachtungs-Boot

Viele Papageien ... ...und noch mehr

Danach war Rückfahrt angesagt. Wir bzw. unser super Bootsführer, kämpften uns den ganzen Nachmittag gegen die starke Strömung und das zum Glück nun weniger werdende Treibholz flußaufwärts, bis wir abends an einem kleinen Strand ankamen, wo wir unsere Zelte aufschlugen.

Zeltplatz am Strand

Da wir bereits wieder außerhalb der geschützten Zone waren, konnten wir das ohne Bedenken tun (es gab auch keine Kaimane an dieser Stelle!) und nach einem kurzen Bad im Fluß (...aber beissende Fische) und einem schönen Abendessen mit anschließendem Lagerfeuer fielen wir wieder mal recht müde ins Bett, bis uns Efrain, der Hilfskoch, aufschreckte, weil er sein Zelt eine Spalt offen gelassen hatte und eine kleine rote Schlange zu ihm reinkam. Es war aber halb so wild. Das arme Tierchen hatte eh mehr Angst als er und da er nicht recht wußte, ob sie gefährlich ist oder nicht, hat er sie gleich erschlagen, was Miguel (der das ganze verschlafen hat) nachträglich nicht so gut gefiel. Er ist ein wahrer Naturbursche, der sehr viel Wert auf Naturschutz legt und uns immer wieder bewußt machte, daß wir es sind, die hier in das Reich der Tiere und Pflanzen eindringen und nicht umgekehrt (z.B. auch, als sich die Kakerlaken in unseren Chips breit machten).

Der zum geländegängigen Bus umgebaute LKW

Der ganze nächste Tag war weiterhin Rückfahrt. Bis mittags kämpften wir uns flußaufwärts mit dem Boot, haben noch viele Affen, einen schönen Specht und zwei Wiesel gesehen und dann ging's nachmittags weiter mit dem als geländegängigen Bus umgebauten LKW. Um 2 Uhr nachts kamen wir dann wieder in Cusco an. Wir waren Eiszapfen, saumüde aber im Endeffekt sehr glücklich, daß wir diese Tour gemacht hatten.

Eine Auswahl unserer vielen schönen Bilder gibt es nun auch im Internet und zwar hier: Manú-Nationalpark


Nach zwei Tage Relaxen in Cusco, sind wir dann mit Pater Peter Hansen nach Marcapata gefahren. Marcapata liegt auf der Straße von Cusco nach Puerto Maldonado, welches im Regenwald an der Grenze zu Bolivien liegt. Die Straße wird hauptsächlich von LKWs genutzt, die (verbotenerweise aber auch z.T. kontrolliert) Regenwaldholz über Cusco ins Land bringen, aber auch als Verbindungsstraße nach Brasilien (ab Puerto Maldonado über den Fluß Madre de Dios (=Mutter Gottes) per Schiff). Marcapata ist bei guten Straßen- verhältnissen (keine Erdrutsche, kein Regen) mit einem PKW bzw. Jeep in 6-8 Stunden zu erreichen, die LKWs brauchen wesentlich länger. Immerhin sind auf der Strecke auch zwei Päße von jeweils guten 4500m zu überbrücken.

Marcapata selbst ist ein relativ unscheinbares Dorf, Durchgangsort für den ganzen Schwerverkehr. Es liegt auf knapp über 3200m Höhe an einem Berghang. Von dort aus betreut Pater Peter eine Menge Gemeinden in der Umgebung und ist durch das, was er dort schon alles erreicht und in Bewegung gebracht hat, sehr beliebt und schon mehr wert, als der Bürgermeister. So hat er ein "centro artesanal", ein Kunsthandwerkszentrum ins Leben gerufen, wo Einheimische in verschiedenen Werkstätten Webarbeiten, Töpferwaren, Stofftiere und andere Dinge herstellen und über Kontakte zu entsprechenden Läden in Cusco dort verkaufen. Klar, daß wir uns auch was geleistet haben. :-)

Außerdem hat Peter einen Bagger gekauft, mit dem er selbst eine Straße zu einem noch abgelegeneren Ort bauen ließ, weil der Bürgermeister es nicht machen wollte oder konnte. Und eine wunderschöne große Gärtnerei hat er auch ins Leben gerufen. In der Gegend von Marcapata wächst ja einfach alles. Da ist es zeitweise tropisch und dann wieder klimatische Bedingungen wie in Deutschland. Diese Gärtnerei ist ein kleines Paradies! Nur ist es leider auch in Marcapata so, daß die Leute, wie wir es auch schon in Jaén kennen gelernt haben, kaum Gemüse essen. Kartoffeln, Yucca, Mais, Gelberüben und vielleicht Erbsen. Das ist so ziemlich alles, was sie essen. Da lassen sie lieber den schönen Lauch, das Weißkraut, Blumenkohl, Tomaten, Kohlrabi, Spinat, Schwammerl, Petersilie, Schnittlauch und was Peter sonst noch alles liebevoll angepflanzt hat, vergammeln, als daß sie es in ihren Speiseplan mit aufnehmen würden. Die Gärtnerei versorgt die Gemeindeküche mit Lebensmitteln, die jeden ! Tag Schulkinder, die von auswärts kommen, ein kostenloses Mittagessen anbietet. Das ist eine sehr schöne Sache. Aber selbst da kommt das schöne Gemüse höchstens in die Suppe. Schade.

Gaertnerei Amacho Gaertnerei Amacho

So versucht Peter, hinzulangen, wo es nur geht. Das hat uns sehr beeindruckt.

Blick auf Marcapata

Marcapata ist touristisch nicht bekannt. Es erscheint nicht mal im Reiseführer an der Stelle, wo der Weg von Cusco nach Puerto Maldonado beschrieben ist. Dabei hat der Ort eine wunderschöne alte, wenn leider auch schon sehr renovierungsbedürftige Kirche. Wir finden sie wesentlich schöner als die Kirche von Andahuaylillas. Nur ist sie, wie gesagt, leider stark renovierungsbedürftig. Sie ist die letzte ihrer Art mit Strohdach, aus dem 16. Jahrhundert. Vor wenigen Jahren konnte Peter Gelder für die nötigsten Renovierungsarbeiten auftreiben, um sie wenigstens vor dem Einsturz zu retten. Doch für mehr reichte das Geld nicht. Da sie nun etwas gesichert ist, kann Peter sie weiterhin für seine Messen benutzen. Doch in einem Teil Perus, wo hinten und vorne Geld fehlt, wird sich wohl kaum ein Förderer finden, der die Komplettrenovierung der Kirche finanzieren wird (Peter schätzt die Kosten auf gute 50.000 US$). Sehr schade. Die Kirche könnte so wunderschön sein.




Kirche von Marcapata

Blick vom Chorgestühl auf die Kirche



Das Foto ist leider sehr dunkel, da es in der Kirche keine ausreichende Beleuchtung gibt.



Gut erhaltenes Deckengemälde

Nachdem wir uns von Peter alles zeigen ließen und einfach die Stimmung im Ort genossen haben (klar, Andy hat sich aller PCs angenommen, die es dort gibt, nämlich 2 im centro artesanal und ein für alle zugänglicher Internet-PC) sind wir nach ein paar Tagen wieder abgereist.


Auf dem Rückweg nach Jaén sind wir in Chiclayo bei der Adoptionsstelle vorbei, haben dort erfahren, welche Unterlagen uns noch fehlten und haben auch gleich den geforderten Psycho-Test über uns ergehen lassen. Jetzt wissen wir wenigstens, daß wir leicht verrückt sind :-)

Nach einigen Wochen Rumrennerei und -reiserei, Dokumenteorganisiererei (wir brauchten alle möglichen Unterlagen und Stempel aus Deutschland), Besorgen von polizeilichen Führungszeugnissen, Leumundszeugnissen vom Gericht, ärztlichen Attesten, Wohnungsweißeln und Kinderecke herrichten (wegen Haus-Eignungs-Prüfungs-Besuch durch die Sozialarbeiterin) haben wir nun am Freitag dem 13. Dezember 2002 unser Adoptionsgesuch mit hoffentlich allen Unterlagen, Stempeln, Übersetzungen, Beglaubigungen etc. pp. abgegeben und bekommen nach Weihnachten schriftlich Bescheid, ob wir nun *hoffentlich* akzeptiert und auf die Warteliste gesetzt wurden. Puhh.

Unser Kinderbetterl Unser Kinderbetterl

Ihr seht, uns war und wird nicht langweilig. (c:

Die Weihnachtstage werden wir mit Marco bei seiner Familie in Piura, an der Nordküste Perus, verbringen. Sie haben uns schon vor sehr langer Zeit dazu eingeladen und wir freuen uns seitdem schon darauf. Nach den letzten beiden Jahren in Jaén (2000 mit der Familie von Roxana, 2001 mit der Familie von Juan) wird das bestimmt ein ganz anderes Weihnachten werden. Die Leute von der Küste (die Slums um die Großstädte herum) sind ein anderer Schlag. Sie haben eine bessere Bildung, dadurch andere Denkweisen und natürlich bedingt durch ihre gute Verkehrsanbindung (Schiff oder über die Schnellstraße der Panamerikana) gibt es dort auch (fast) alles zu kaufen.

Wir freuen uns auf jeden Fall schon sehr darauf, mit unserem sehr guten Freund Marco Weihnachten zu verbringen und freuen uns auch schon darauf, seine wirklich ganz liebe Familie wieder zu sehen. Auch auf Rintin, den Hund, der mal 2 Wochen bei uns gelebt hat, freuen wir uns schon :-)

Nun ist der Brief wieder recht lange geworden. Wir hoffen, es war nicht zu viel. Aber nun ist ja Weihnachten, mit vielen Feiertagen. Da habt Ihr ja genug Zeit, ihn nochmal zu lesen, wenn Ihr ihn jetzt nur überflogen habt ;-)

Adventskerzen

Wir wünschen Euch allen ein wunderschönes, gesegnetes Weihnachtsfest! Grüßt alle Eure Familien (auch unbekannter Weise) und feiert einfach schön.

Santa Hawaii

Da wir sicher vor Sylvester nicht nochmal einen Rundbrief schreiben, gleich noch ein paar gute Wünsche für das Neue Jahr als Dreingabe. Laßt's es g'scheit krachen! Wo wir Sylvester verbringen, wissen wir noch nicht. Wohl in Jaén, vielleicht mit der Familie vom Juan.

Eure Freunde,
   Heidi und Andy.

Unsere Köchin auf dem Manú-Treffen

(Die in der Mitte war unsere Köchin auf dem Manú-Trip)

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1,2,viele , zuletzt bearbeitet: 4.Jun 2008