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Anm: Mehr Fotos von diesem Tag befinden sich hier.

Unser Urlaub im Süden Perus

Jaén, 30. August 2001

Nach einer längeren Pause sind wir wieder auf Sendung mit dem ausführlichen Bericht aus unserem Urlaub :-), der natürlich von unseren Mitreisenden Angi und Thomas ergänzt werden wird. Ja, wir hatten einen wunderbaren Urlaub voller neuer Erlebnisse.

Vor ca. drei Wochen haben wir Angi und Thomas in Lima vom Flughafen abgeholt. Am nächsten Tag ging schon unsere Rundreise los. Wir sind mit dem Bus in ein paar Stunden an der wüstenartigen Küste Südperus entlang weiter in den Süden bis nach Pisco gefahren. Die Fahrt war wirklich nicht sehr spannend. Wüste, Wüste, Wüste und dazwischen ein paar Dörfer und hin und wieder mal ein grünes Flußtal. In Pisco angekommen haben wir uns am späten Nachmittag noch aufgemacht und den Ort etwas in Augenschein genommen. War nicht besonders groß. Natürlich haben wir uns den überall anzufindenden Plaza Mayor (manchmal auch noch Plaza de Armas oder auch Plaza Prinzipal genannt) angeschaut. Sonst hatte der Ort nichts nennenswertes zu bieten. In der Nacht hatten wir noch ein lustiges Spielchen mit der Stromsicherung für unser Zimmer. Die hat das nicht verkraftet, daß wir neben dem (Haupt-)Licht noch die Kamera zum Laden eingesteckt haben. Nachdem der Techniker die Sicherung wieder drin hatte, haben wir getestet, ob denn statt der Kamera wenigstens der Fernseher funktioniert mit dem Licht zusammen und prompt: Sicherung wieder draußen. Wir haben viel gelacht an diesem Abend. Im Endeffekt wurden dann am Sicherungskasten ein paar Drähte wieder gescheid verschraubt und eine stärkere Sicherung eingebaut. Dann haben wir uns auch getraut, das Badlicht anzumachen.

Am nächsten Tag sind wir dann von Pisco aus mit dem Boot zu den Islas Ballestas gefahren. Die Inseln sind ein Naturschutzgebiet für alle möglichen Arten von Seevögel (Pelikane, Möven, Baßtölpel, Kormorane und viele mehr) und Seelöwen. War sehr eindrucksvoll. Leider war es aber recht neblig (typisch für die Küstenregion um diese Jahreszeit) und auch relativ kühl. Bevor wir die Seelöwen-Kolonien gesehen haben, wurden wir schon von dem Wächter begrüßt :-))

Die Rundtour war dann wirklich beeindruckend. Tausende von Pinguinen und Seelöwen. Wahnsinn. Auf diesen Inseln wird, ähnlich wie auf den Galapagos-Inseln, alle 8 Jahre der Guano-Rohstoff abgebaut. Durch die ganzen Industriedünger hat er aber mittlerweile leider sehr an Wert für den Export verloren.

Nach der Inselrundtour sind wir am Nachmittag auf die Halbinsel Paracas gefahren und haben eine Tour durch das dortige Naturschutzgebiet bekommen. Aus der Ferne haben wir auch Flamingos gesehen, die zwischen Juli und November hier an der Küste sind, in den Monaten Dezember bis Juni sind sie im Andenhochland zu finden. Mitten in diesem Naturschutzgebiet ist auch eine Salzmine. Die Gegend hier ist dermassen salzhaltig, daß hier in den Becken innerhalb von 3 Monaten eine Salzkristallschicht von 8-12 cm gewonnen und abgebaut werden kann. Wir haben uns einen der Salzseen etwas genauer angeschaut und festgestellt, daß das Wasser zum Trinken absolut nicht geeignet ist :-)

Am Nachmittag sind wir mit dem Bus weitergefahren Richtung Süden nach Nasca, was schon etwas im Landesinneren liegt. Am nächsten Tag war unser Flug über den berühmten Linien von Nasca für Vormittags vorgesehen. Da es aber so diesig war, daß praktisch keine Sicht war, wurden wir auf mittags vertröstet. Als wir dann endlich am Flughafen draußen waren, haben wir, wie alle anderen auch, nochmal fast 2 Std. warten müßen und dann gings endlich los. Der Bodennebel war weg und die Sicht auf die Linien waren frei. Und das war dann ein schönes Erlebnis. Diese Linien sind ja wirklich ein Wunder. Sie sind so deutlich in den Boden gezeichnet, daß wir sie gut vom Flieger (Cesna) aus sehen konnten.

Danach haben wir noch eine Tour zu archäologischen Ausgrabungen in der Nähe (toll durchdachte Aquädukte und eine Verwaltungsstadt der Paracas-Kultur) bekommen, eine Vorführung von Goldwäsche und haben uns eine Keramik-Werkstatt angeschaut. War alles sehr interessant, zumal unser Guide, der Enrique, sehr viel Wissen (nicht nur als Historiker, sondern auch viel Allgemeinbildung) hatte. Wir hatten diese Tour als "Privattour", also nur zu viert, was natürlich super war.

Am Abend hat Enrique im Planetarium in Nasca eine Vorführung gemacht, die auf den Theorien der Deutschen Nasca-Linien-Forscherin Maria Reiche basierte, wie die Nasca-Linien evtl. mit dem Sternensystem und den Jahreszeiten in Einklang gebracht werden könnte. Das war sehr interessant. Nach ihrer Interpretation haben die Bewohner von Nasca damals schon anhand der Sternbilder und deren Stellung zu ihren Zeichnungen an bestimmten Tagen im Jahr Sonnwend oder auch die Saat- und dann die Erntezeiten bestimmen können. War sehr beeindruckend. Und außerdem haben wir ein paar Sternbilder von hier kennengelernt :-)

Danach sind wir in den Nachtbus gestiegen und in Arequipa, einer der schönsten Städte Perus, auf 2359 m am frühen Morgen angekommen. Der Ausblick aus dem Bus war herrlich. Im Vordergrund die Stadt und im Hintergrund die schneebedeckten Gipfel der umliegenden Vulkane Misti und Chachani. Den Nachmittag hatten wir frei und so sind wir wieder mal zu viert mit Stadtplan in der Hand durch die Stadt strawanzt. Arequipa wurde durch das Erdbeben im Juni leider sehr stark in Mitleidenschaft gezogen. Wir haben in vielen Mauern große Risse entdeckt, Bereiche waren abgesperrt und die Kathedrale hatte leider nur noch einen Turm. Der zweite Turm hatte das Erdbeben überlebt, weil er eh gerade frisch renoviert und noch im Gerüst war. Sehr schade.

Danach haben wir uns noch das Catalinen-Kloster angeschaut, das bis auf grobe Deckenrisse in 1 oder 2 Räumen und eine umgefallene Außenmauer keine größeren Schäden vom Erdbeben abbekommen hatte.

Am nächsten Tag ging es dann auch schon los zum Colca Canyon. Die Fahrt dorthin wurde uns als ziemliche Kreislauftour beschrieben, weswegen wir lange überlegt haben, ob wir sie überhaupt machen sollen. Wir sind froh, daß wir es gemacht haben. Thomas hatte manchmal ein wenig Kopfweh aber im Allgemeinen hat es uns nix ausgemacht. Wir haben die Coca-Blätter der Einheimischen gekaut (schmecken nicht besonders gut) und an der Paßhöhe auch Coca-Tee getrunken. Die Strecke zum Canyon ging zwischendrin bis auf 4700 m hoch, durch wunderschöne, wenn auf Dauer auch etwas trostlos wirkende und langweilige Hochland-Landschaften. Wir haben Lamas, Alpacas und Vicuñas gesehen (den Unterschied haben wir noch nicht so ganz raus, aber gegeben hat es da alle drei Arten). Am frühen Nachmittag waren wir dann in der Nähe vom Canyon, der auf einer Höhe von ca. 3400 m liegt. Für den nächsten Tag war geplant an den Canyon-Rand zu fahren und die Condore zu beobachten, also war an diesem Tag noch Zeit, in die Baños Termales (Termalbäder) in Chivay zu gehen. Erwartet hatten wir uns schöne urige Becken. Im Endeffekt waren es dann für den Tourismus ausgebaute Schwimmbad-Becken. War etwas ernüchternd aber wir haben uns trotzdem gut aufgewärmt. Nach der Übernachtung in Chivay sind wir also gleich relativ früh los, um die Condore über dem Canyon kreisen zu sehen. Die haben sich dann allerdings ziemlich viel Zeit gelassen und sind erst kurz vor der Abfahrt (nach fast 1 1/2 Std. Warten) aus ihren Löchern geschlüpft und aus dem Canyon hochgestiegen. Das war dann aber sehr imposant und hat die Warterei durchaus gelohnt. Leider konnten wir nicht so lange warten, bis sie wirklich über uns waren.

Danach hieß es wieder ab in den Bus und wir sind die gleiche Strecke zurück über den Bergkamm nach Arequipa, wo wir noch schnell was gegessen haben und ins Bett gefallen sind. Am nächsten Tag sind wir vormittags nochmal zum Plaza Mayor gelaufen und mittags ging schon der Flieger nach Puno am Titikakasee. Der Flug ging zwischen den beiden Vulkanen Misti und Chachani durch und wir sassen natürlich am Fenster. War toll. In Juliaca, dem Flughafen von Puno (auf 3800), wurden wir gleich von einer Folklore-Band begrüßt. Abends wollten wir mal traditionell essen und sind in ein Restaurant gegangen, das unser Buch empfohlen hatte. Alle vier haben wir das empfohlene Gericht bestellt und konnten dann im Endeffekt nur die Hälfte davon essen (viel Fleisch und wenig Gemüse), weil es furchtbar fettig war und u.a. mit einer Kartoffelart angerichtet war, die wir nicht kannten und furchtbar gestunken hat. Wir haben es einfach nicht fertig gebracht, es zu essen. Schade drum, aber das mußten wir wohl auch mal erleben (das Gericht nennt sich Picante Bolívar). Zurück im Hotel sind wir wieder die Treppen hinaufgeschnauft. Andy und ich waren froh, daß wir nur 2 Stockwerke hatten. Angi und Thomas hatten 3. In einer Höhe von 3800 m merkt man das dann doch schon ganz schön. Hätten wir nicht gedacht. Am nächsten Tag war in Arequipa der Stadtgründungstag, der natürlich hineingefeiert wurde. Die Arequipianer, die in Puno leben, haben das am Abend auch entsprechend mit Feuerwerken und kleinen Feiern auf den Plätzen begangen. War ganz nett, da nochmal durch die Straßen zu laufen.

Für den nächsten Tag hatten wir einen Ausflug zu verschiedenen Inseln auf dem Titikakasee geplant. Da es aber sehr kühl war und wir zur großen Insel Taquile ca. 4 Stunden im offenen Schiff fahren hätten müssen und uns die Insel ausserdem als rein touristisch erzählt wurde, haben wir die Tour kurzfristig etwas abgeändert und am Vormittag nur Uros, die schwimmenden Inseln im Uferbereich von Puno, angesehen. Diese Inseln schwimmen tatsächlich. Erst seit kurzer Zeit sind sie durch lange Baumstämme mit dem Grund verankert, um nicht abzutreiben oder ans Land geschwappt zu werden. Sonst bestehen sie aus einer Grundbasis aus Schilfwurzelwerk und vielen Schilf-Schichten und schwimmen. Hihi, war lustig, da drüber zu laufen. Wie auf einem Wasserbett. Es gibt tatsächlich noch Familien, die nur auf diesen Inseln wohnen. Durch unsere Spezialtour (wir sind mit dem Schiff, das weiter ist nach Taquile, bis zu den Inseln und haben da auf ein anderes Boot gewartet, das uns wieder zurück nehmen konnte) haben wir viel Zeit auf einer kleinen Insel verbracht und waren für fast 1 1/2 Std. die einzigen Touristen dort. Zuerst wurden wir etwas komisch beäugt ("habt ihr das Boot versäumt?"), dann hat sich eine Frau zu uns hergesetzt und wir haben uns mit ihr recht nett unterhalten. Sie lebt mit anderen 10 Familien schon seit ihrer Geburt auf dieser Insel und fährt nur für wichtige Besorgungen aufs Festland. Es gibt aber auch andere Familien, die untertags, für die Touristen, auf die Inseln ziehen, sonst auf dem Festland leben. Wieder zurück in Puno zogen schwarze Wolken auf und das Wetter schlug um. Wir waren so froh, daß wir die kurze Tour gemacht haben. Sonst wären wir nun grad im Boot gewesen, bei Regen und in der Kälte.

Am nächsten Tag ging es schon nach Cusco. Wir sind die lange Strecke (10,5 Std.) mit dem Zug durch wunderschöne Landschaften gefahren. Leider wurde das Wetter aber auch immer schlechter. Die Zugfahrt war aber für sich schon ein Erlebnis. Auf der Strecke Puno-Cusco fährt eine Schmalspurbahn, die aufgrund der schlechten Gleise wohl nicht sehr viel schneller als 80 km/h fahren kann. Wir sind bei dem Gewackel ganz schön rumgehüpft auf den super gepolsterten Sesseln. Ja, Sesseln. Jeder hatte seinen eigenen Sessel. War echt witzig.

Am nächsten Tag hatten wir in Cusco vormittags Zeit, uns wieder etwas einzugewöhnen und am Nachmittag hatten wir eine Stadtrundfahrt, bei der wir auch Ruinen in der nahen Umgebung angeschaut haben. Wahnsinn, was die Quetschua-Leute alles gebaut haben. Als Guide hatten wir einen Einheimischen Quetschua, der uns natürlich sehr viel aus seiner Sicht erzählen konnte und uns auch über religiöse Bräuche ein wenig erzählt hat. Bei der Rückfahrt nach Cusco haben wir über der dahinter liegenden Ebene einen wunderschönen Regenbogen gesehen und später beim Abendessen regnete es auch schon und der Strom fiel aus. Wir waren in einem schweizer Lokal und haben uns Käsefondue mit anschließendem Schoko-Fondue gegönnt. Lecker. Schon lang nicht mehr gegessen :-) Als dann das Licht ausfiel, waren wir mit dem Essen schon fertig und haben noch ein wenig die Stimmung bei Kerzenschein genossen.

Da wir mit dem Hotel nicht zufrieden waren (mehr eine WG mit Familienanschluß), kein Schrank im Zimmer und recht laut, da der "Gemeinschaftsraum" direkt vor unserem Zimmer war, haben wir am nächsten Tag vormittags erst mal ein neues Hotel gesucht und gefunden, sind dorthin umgezogen und haben uns mit unserem Reiseführer in der Hand dann durch Cusco geschlängelt, bis wir vom Schneeregen wieder ins warme Hotel getrieben wurden. Als es am späten Nachmittag wieder etwas besser wurde, sind wir zum Höhepunkt unserer eigenen Citytour noch in den Convento la Merced gegangen, wo eine Monstranz ausgestellt ist, die aus 22 Kilo Gold besteht.

Am nächsten Tag sind wir mit dem Bus und einer leider recht schlechten Reisebegleiterin ins Valle Sagrado de los Incas (Hl. Tal der Inka) gefahren. Das Tal ist eines der fruchtbarsten in der Gegend und wurde deshalb von den Inkas als Heiliges Tal angesehen. Aufgrund des guten Klimas können die Berghänge bis sehr weit hinauf bewirtschaftet werden und es gibt hier sehr viele verschiedene Kartoffel-, Mais und Getreidearten. Leider war die Tour mehr als Kaffeefahrt ausgerichtet, so daß wir mehr Zeit auf Märkten verbrachten als für die archäologischen Stätten hatten. Nur für die Ruinen von Ollantaytambo hatten wir ausgiebig Zeit. Diese Ruinen sind in Terassenform steil an den Fels gebaut und dienten wohl als Heiliger Ort.

Auf der Heimfahrt haben wir uns in Chinchero noch eine sehr schön bemalte Kirche angeschaut. Angeblich weisen die Motive darauf hin, daß hier Priester für ihren Einsatz im Regenwald vorbereitet wurden, da an den Wänden (die handbemalt sind) tropische Tiere mit tropischer Vegetation zu sehen sind. Zurück im Hotel haben wir uns für das morgige Abschlußprogramm unserer Südperu-Reise gerüstet: der Camino Inca. Wir bekamen von unserem Reiseveranstalter Iso-Matten und Schlafsäcke und der Tourguide stellte uns kurz den Ablauf der nächsten zwei Tage vor und gab uns noch Tips, was wir mitnehmen müßen/sollten (eigentlich nix :-) Und dann gings am nächsten Tag wieder sehr früh los. Wir sind mit dem Zug (wieder Schmalspurbahn, diesmal Gleise etwas besser) ein ganzes Stück weit Richtung Machu Picchu gefahren und dann hieß es, selber laufen. Unser Guide, der Evert, war auch ein Quetschua und total naturverbunden. Er konnte uns fast bei jeder Pflanze sagen, was es ist und sein Team (Koch und 3 Träger für die Zelte und Lebensmittel) war echt super. Wir hatten eine hervorragende Verpflegung unterwegs und auch sonst hat alles super geklappt. Der Weg selber war eigentlich nicht besonders anstrengend. Das erste Stück ging (zum Glück war es bewölkt) ziemlich bergauf und dann war es mehr ein dahinwandern in der Höhe. Am Nachmittag hat es dann mal kurz geregnet, nach ein paar Minuten war es aber auch schon wieder vorbei und wir konnten weitergehen bis zu unserem Übernachtungsplatz. Da standen dann auch schon die Zelte an einer schönen ruhigen Stelle in dem total überfüllten Campingplatz (zugelassen für ca. 225 Zelte, da waren bestimmt 300) und wir hatten vor dem Abendessen noch Zeit, uns eine Ruinenstadt in der Nähe anzusehen, IntiPata. Nach einem hervorragenden Abendessen haben wir Evert noch UNO beigebracht und sind dann ins Bett gefallen. Um 4 Uhr früh hat uns dann Evert wieder rausgeschmissen, da wir auf schönes Wetter gehofft hatten und den Sonnenaufgang über Machu Picchu sehen wollten. Nach einem leckeren Frühstück gingen wir dann mit Taschenlampen los, in der Hoffnung, daß sich die Wolken doch noch verziehen. Leider war es aber dann an der Puerta del Sol immer noch bewölkt, so daß unser erster Blick auf Machu Picchu nicht ganz so sonnig wie erhofft war. War trotzdem ein ergreifender Anblick (wenn man sich die ganzen vielen anderen Touristen um einen herum, das Restaurant unten und die vielen Busse weggedacht hat). Machu Picchu war dann recht interessant.

Allerdings waren wir alle recht müde und sind deshalb auch bald runtergefahren (Serpentinenstraße mit dem Bus) nach Aguas Calientes, wo wir uns nach dem Mittagessen in die Termalbäder getaucht haben. Hier war es zwar etwas uriger als in Chivay im Valle Sagrado, dafür haben die Leute im Wasser geraucht und es war nicht sehr sauber. Wir sind also nicht allzulange geblieben und dann war eh schon Zeit für die 4 Std. Rückfahrt mit dem Zug. Todmüde in Cusco angekommen mußten wir feststellen, daß mit unserem Hotel wieder mal was schiefgegangen ist und wir mußten uns nach ewiger Wartezeit mit einem wieder mal recht schlechten zufrieden geben.

Am nächsten Tag war frühmorgens der Abflug von Cusco nach Lima. Wir haben den Tag in Lima genützt, um Angi und Thomas die Innenstadt zu zeigen und sind dann ins Goldmuseum gefahren. Vor der Nachtfahrt mit dem Bus nach Chiclayo durften wir uns noch im Jesuitenheim duschen und dann gings durch die Nacht mit dem Schlafbus nach Chiclayo und untertags hoch nach Jaén. In Jaén sind wir dann erst mal ins Schwimmbad gegangen (bei dem sie aber grad das Wasser ausgelassen hatten, es war nur knietief) und haben uns abends dann von unserer Señora bekochen lassen. Die restlichen Tage haben wir Angi und Thomas Jaén und die Umgebung gezeigt. Witzigerweise hat sich Jaén den beiden von seiner heißesten Seite präsentiert. Wir hatten am Wochenende wahnsinnige Temperaturen. Das waren wohl auch für uns die bisher heißesten Tage in Jaén.

Am Montag war dann schon wieder Abreisetag. Wir haben die beiden mit dem Auto vom Radio runter nach Chiclayo gebracht, wo wir noch gemeinsam übernachtet haben und von wo aus sie am Dienstag nach Lima und heim geflogen sind. Wir sind am Dienstag gemütlich wieder rauf nach Jaén, waren am Mittwoch schon wieder voll bei der Arbeit und genießen den heutigen Feiertag der Hl. Rosa von Lima.

Der Urlaub war wunderschön und wir schicken uns, eine Auswahl unserer Bilder ins Internet zu hängen. Kann aber noch ein bißchen dauern.

Wir haben den Urlaub wirklich genossen!

Liebe Grüße aus dem immer noch recht warmen Jaén,

und

Anm: Mehr Fotos von diesem Tag befinden sich hier.

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1,2,viele , zuletzt bearbeitet: 24.Feb 2003